Maria Alexopoulou: Deutschland und die Migration. Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen

– Lesung mit anschließender Diskussion –

DI, 30. November 2021 | 19.00

Mannheimer Abendakademie | Großer Saal

U1, 16-19, Mannheim

Eintritt frei

Die promovierte Zeithistorikerin Maria Alexopoulou (Universität Mannheim, LS Zeitgeschichte/TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung) liest aus ihrem Buch, das  im November 2020 im Reclam Verlag erschienen ist und seine Argumentation am Beispiel der Migrationsstadt Mannheim entfaltet. Sie fokussiert dabei strukturellen Rassismus als Problem von Vergangenheit und Gegenwart und kommt mit dem Publikum dazu ins Gespräch.

Bitte melden Sie sich an! Aufgrund der geltenden Coronabestimmungen ist die Anzahl der Plätze begrenzt.

Anmeldung unter:

Silke Kowalski
Telefon 0621/1076-109
s.kowalski@abendakademie-mannheim.de

Veranstaltung von: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V., Mannheimer Abendakademie, Save-Me-Mannheim und dem AK Kolonialgeschichte

europa_morgen_land 2021/2022

Seit der Jahrtausendwende präsentieren wir in der Literaturreihe „europa_morgen_land“ jedes Jahr neueste deutschsprachige Literatur. Die Lesungen spiegeln eine vielfältige Literatur- und Kulturlandschaft wider, die sich im letzten halben Jahrhundert ausgebildet hat und nicht denkbar ist ohne die Einwanderungsgeschichte des Landes. Wenn der deutschsprachige Roman des Jahres gesucht wird, wenn Long- und Short-Lists geschrieben werden, fehlen die Autor*innen der Reihe nicht. Saša Stanišic, Terézia Mora, Arno Camenisch oder Nino Haratischwili und viele andere Autor*innen unserer Reihe gehören zu den Nominierten und Ausgezeichneten der deutschsprachigen Literatur, sie sind Träger*innen des deutschen Buchpreises und vieler anderer Preise. Sie stammen aus Argentinien, dem Kosovo oder aus Georgien, sie haben unterschiedlichste Migrations-“Hintergründe“.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf Deutsch schreiben und zu den Besten der deutschsprachigen Literatur gehören. Ohne sie wäre die deutschsprachige Literatur um sehr vieles ärmer.

Dmitrij Kapitelman: SO, 21. November 2021 | 17.00 | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus | Ludwigshafen

Lena Gorelik: SO, 28. November 2021 | 17.00 | Port25 – Raum für | Mannheim

Olivia Wenzel: SO, 16. Januar 2022 | 17.00 | Stadtbücherei Frankenthal

Sharon Dodua Otoo: SO, 13. Februar 2022 | 17.00 | Port25 – Raum für Gegenwartskunst | Mannheim

Shida Bazyar: SO, 27. März 2022 | 17.00 | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus | Ludwigshafen

PROGRAMMFLYER

PDF

Coronabedingte Hygienemaßnahmen

Es kann jeweils nur eine begrenzte Zahl von Gästen zugelassen werden.

Alle rechtlichen Vorschriften und Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Maskenpflicht und Abstandsregelungen, werden eingehalten. Es gelten in BadenWürttemberg die 2GRegelungen, in RheinlandPfalz 2G+. Bitte Nachweise mitbringen!

Eine Reservierung wird daher dringend empfohlen, per Email an die einzelnen Orte:

Frankenthal: stadtbuecherei@frankenthal.de

Ludwigshafen: eleonore.hefner@kulturrheinneckar.de

Mannheim: gisela.kerntke@freenet.de oder dell.penner@tonline.de

Bitte warten Sie die Bestätigung per Email ab und bringen Sie diese am Abend mit. Sofern noch freie Plätze vorhanden sind, können Karten an der Abendkasse erworben werden. Auf der Internetseite www.europamorgenland.de finden Sie unser Datenerfassungsblatt. Sie erleichtern uns die Anmeldung, wenn Sie dieses bereits ausgefüllt zur Lesung mitbringen

Eintritt: jeweils 8,– / 5,– Euro (ermäßigt)

Veranstaltende: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer Quer- Kultur Rhein-Neckar e.V.

Harte Zeiten – Ciezkie Czasy – Ausstellungsprojekt mit Symposium, Workshops und Lesungen.

Lesungen – Literarische Betrachtungen polnischen Lebens

Port25 – Raum für Gegenwartskunst

Hafenstraße 25-27, 68159 Mannheim

Eintritt frei

SO, 10. Oktober | 17 Uhr:  Matthias Nawrat. Die vielen Tode unseres Opas Jurek. Online.
So, 24. Oktober | 17 Uhr: Bettina Franke liest aus: Stanislaw Jerzy Lec. Musikalische Begleitung von Laurent Leroi. Hybrid.

Anmeldung zu beiden Lesungen unter info@port25-mannheim.de

Mehr Infos über „Harte Zeiten – Ciezkie Czasy“ unter: Port25

Veranstaltung von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V. mit Port25 und Kulturamt Mannheim

Kunst in Zeiten der Corona-Pandemie

Vernissage: 15.07.21 | 19.00

Finissage: 29.07.21 | 19.00

Zeitraumexit | Hafenstraße 68-72, 68159 Mannheim

Öffnungszeiten: 16.-18.07. & 22-25.07. | jeweils von 17.00 bis 20.00

Eintritt frei

Anmeldung unter gisela.kerntke@freenet.de

Corona trifft Kunst.

Die Corona-Pandemie betrifft die Kunst und Kultur besonders hart.
Zwanzig Kulturschaffende, zumeist mit Migrations- bzw. Fluchtgeschichte,
haben Kunstwerke zur Corona-Pandemie erstellt.
Diese werden bei den beiden Veranstaltungen im ZeitRaumExit künstlerisch präsentiert.

Lassen Sie sich überraschen!

Programmflyer: PDF

Coronabedingte Hygienemaßnahmen

Beide Veranstaltungen sowie die laufende Ausstellung können nur nach Anmeldung besucht werden: gisela.kerntke@freenet.de. Da es nur begrenzte Plätze gibt, bitten wir Sie freundlich frühzeitig anzumelden.

Für alle Veranstaltungen benötigen Sie einen negativen Corona-Test (nicht älter als 24h). Das nächstgelegene Testzentrum finden Sie im C-HUB in der Hafenstraße 25. Eine Übersicht über aller Mannheimer Testzentren gibt es hier.

Ein Übersicht der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg finden Sie hier

DOKUMENTATION

Foto: Alexander Bergmann

Veranstalter: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V.

Mit freundlicher Unterstützung von: Flüchtlingsfond der Stadt Mannheim

2. Feudenheimer Kultursommer 2021

Karten: 15 € pro Veranstaltung

Bestellung unter info@wellhoefer-verlag.de oder 0621/71867933 unter Angabe von Name, Adresse & Telefonnummer

Flyer: PDF

Veranstalter: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. & Wellhöfer Verlag

Kooperationspartner: Kulturevents, Kulturtreff , Kulturkirche Epihanias

Sponsor: Kulturamt Mannheim

KulturQuer Video-Session 02 | Buchvorstellung mit Ulrich Wellhöfer

ULRICH WELLHÖFER, Mannheimer Verleger und Kulturschaffender gibt einen kurzen Einblick in die Bücher „In Transit“ von Helen Marvill-Steiner und „Jüdische Miniaturen“ von Paul Nikolaus Steiner.

Beide Autoren sind in Mannheim geboren. Ihre Bücher, die ihr Leben und die Lebensumstände in den Wirren des frühen 20. Jahrhunderts beleuchten, wurden erst in den letzte zehn Jahren von der Übersetzerin Ilse Platzmann und Ulrich Wellhöfer entdeckt und wiedergefunden, und einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht.

Ihre Bücher sind im Wellhöfer Verlag, Mannheim, erschienen.

www.wellhoefer-verlag.de

www.kulturhaus-pfistermuehle.de

ÜBER UNS

Auch wenn die Corona-Pandemie uns seit einem Jahr bis auf wenige Ausnahmen unsere Planungen als Kulturverein für Live-Veranstaltungen wieder zunichte macht, dürfen wir nicht aufhören, gemäß unseren Zielen aktiv zu sein. Daher beschlossen wir als KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., unseren Künstler*innen zu ermöglichen, ihre Kunst online zu präsentieren, sei es Musik, Literatur, Fotografie oder Malerei usw. Dies wollen wir in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich, anbieten.

KulturQuer Video-Session 01 | Hasan Dewran & Alexander Bergmann

Lyrik mit Hasan Dewran unter Gemälden von Alexander Bergmann 

Auch wenn die Corona-Pandemie uns seit einem Jahr bis auf wenige Ausnahmen unsere Planungen als Kulturverein für Live-Veranstaltungen wieder zunichte macht, dürfen wir nicht aufhören, gemäß unseren Zielen aktiv zu sein. Daher beschlossen wir als KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., unseren Künstler*innen zu ermöglichen, ihre Kunst online zu präsentieren, sei es Musik, Literatur, Fotografie oder Malerei usw. Dies wollen wir in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich, anbieten. 

HASAN DEWRAN

Lyriker und Psychotherapeut, lebt und arbeitet in Mannheim; schreibt in Deutsch, Türkisch und in der Zaza-Sprache, bisher veröffentlichte er fünf Gedichtbände, zuletzt: UNGEAHNT – Gedichte und Aphorismen, erschienen bei Brandes & Apsel Verlag, in Frankfurt a. M. 2019. 

Vorgetragene Gedichte entnommen aus den folgenden Bänden: Feuer seit Zarathustra (Gedichte, Aphorismen und ein lyrisches Märchen, 1992), Mit Wildnis im Herzen (Gedichte und Aphorismen, 1998), Ungeahnt (Gedichte und Aphorismen, 2019)

www-hasan-dewran.de 

ALEXANDER BERGMANN

War in Usbekistan als Lehrer und Dozent tätig für Bildende Kunst, Methodik und Technisches Zeichnen, außerdem als Künstler, sowie als Innen- und Außenraumdesigner und als Fotograf. Seit 1993 lebt er mit seiner Familie in Deutschland, organisiert und führt diverse Ausstellungen, Diavorträge und andere Kunstprojekte durch. 1999 ist er Mitbegründer des Vereins KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e.V. Seit 2005 bietet Bergmann die Kunstschule und offene Ateliers für Kinder und Erwachsene an – das „hofatelier in Mannheim“. 

www.hofatelier-17.de

www.facebook.com/alexander.bergmann.921

europa_morgen_land 2020/2021

Seit der Jahrtausendwende präsentieren wir in der Literaturreihe „europa_morgen_land“ jedes Jahr neueste deutschsprachige Literatur. Die Lesungen spiegeln eine vielfältige Literatur- und Kulturlandschaft, die sich im letzten halben Jahrhundert ausgebildet hat und nicht denkbar ist ohne die Einwanderungsgeschichte des Landes.

Wenn der deutschsprachige Roman des Jahres gesucht wird, wenn Long- und Short-Lists geschrieben werden, fehlen die Autor*innen der Reihe nicht. Saša Stanišic, Terézia Mora, Arno Camenisch oder Nino Haratischwili und viele andere Autor*innen unserer Reihe gehören zu den Nominierten und Ausgezeichneten der deutschsprachigen Literatur, sie sind Träger*innen des deutschen Buchpreises und vieler anderer Preise. Sie stammen aus Argentinien, dem Kosovo oder aus Georgien, sie haben unterschiedlichste Migrations-“Hintergründe“. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf Deutsch schreiben und zu den Besten der deutschsprachigen Literatur gehören. Ohne sie wäre die deutschsprachige Literatur um sehr vieles ärmer.

Marina Frenk: SO, 25. Oktober 2020 | 17.00 | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

Terézia Mora: SO, 29. November 2020ERSATZTERMIN SO, 9. Mai 2021| 17.00 LESUNG ERFOLGT ONLINE. Anmeldung bei gisela.kerntke@freenet.de

Olivia Wenzel: SO, 31. Januar 2021 | 17.00 ABGESAGT | Stadtbücherei Frankenthal

Selim Özdogan: SO, 14 März 2021 | 17.00 ABGESAGT | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

Jaroslav Rudis: SO, 21. März 2021 | 17.00 | Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim  LESUNG ERFOLGT ONLINE. Anmeldung bei gisela.kerntke@freenet.de

Coronabedingte Hygienemaßnahmen:

Es kann jeweils nur eine begrenzte Zahl von Gästen zugelassen werden. Alle rechtlichen Vorschriften und Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Maskenpflicht und Abstandsregelungen,werden eingehalten.

Eine Reservierung wird daher dringend empfohlen, per Email an die einzelnen Orte:

Frankenthal: gabriele.koelling@frankenthal.de

Ludwigshafen: eleonore.hefner@kulturrheinneckar.de

Mannheim: gisela.kerntke@freenet.de oder dell.penner@t-online.de

Bitte warten Sie die Bestätigung per Email ab und bringen Sie diese am Abend mit. Sofern noch freie Plätze vorhanden sind, können Karten an der Abendkasse erworben werden. Auf der Internetseite www.europamorgenland.de finden Sie unser Datenerfassungsblatt. Sie erleichtern uns die Anmeldung, wenn Sie dieses bereits ausgefüllt zur Lesung mitbringen.

PRESSE

Die Rheinpfalz, 27.10.2020, über Marina Frenk: PDF

Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

Namibia: Fragmentierte Erinnerung an die deutsche Kolonialvergangenheit

FR, 16. Oktober 2020 | 18.00–19:30

Mannheimer Abendakademie

Eintritt: Vorverkauf: 9 Euro, erm. Für Schüler*innen und Student*innen: 5 Euro. Anmeldung nur online!* Es gibt keine Abendkasse! Kulturparkett!

Uwe Timms Roman „Morenga“ war 1978 die erste deutschsprachige, kritisch-literarische Veröffentlichung über die deutsche Kolonialzeit in Namibia. Als 2003 der Zeichner Gerhard Seyfried den Roman „Herero“ vorlegt, warf man ihm zurecht eine eindimensionale Darstellung der Geschichte vor. Und der 2002 in London veröffentlichte Roman des südafrikanischen Schriftstellers André Brink „Die andere Seite der Stille“ über die Frauenverschickung nach Deutsch Südwestafrika, fand erst 2008 einen deutschen Verlag. Die Debatten veranschaulichen, wie belastet und fragmentiert die Erinnerung in Deutschland an die deutsche Kolonialvergangenheit ist. Auch die Stadt Mannheim hat von der kolonialen Vergangenheit profitiert. Eine Erinnerungs. Und Aufarbeitungskultur entsteht erst langsam und soll auch mit dieser Veranstaltung unterstützt und gefördert werden. Die Schauspielerin Bettina Franke liest Auszüge aus diesen Büchern. Der Literaturwissenschaftler Manfred Loimeier erläutert die Geschichten dazu.

Anmeldung bitte bei Dorit Rode, Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. Tel. 0621-1076 116. D.rode@abendakademie-mannheim.de oder unter www.abendakademie-mannheim.de

Im Rahmen der einander-Aktionstage 2020

Schriftliche Version des Vortrags

PDF

Dokumentation

© foto: Alexander Bergmann

Veranstalter: Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Kulturparkett, Save-Me-Mannheim

Geraubte Unschuld

– Eine Veranstaltung zu dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen –

FR, 22. Nov 2019 | 19:30

Port25 – Raum für Gegenwartskunst | Hafenstr. 25–27, 68159 Mannheim

Eintritt frei

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen lädt der Internationaler Frauentreff Jungbusch herzlich ein:

„Geraubt Unschuld“

Zweisprachige Lesung mit der Schriftstellerin Nuriye Zeybek aus ihrem Roman „Geraubte Unschuld“. In ihrem Buch beschreibt die Autorin den Lebensweg von Asya, die trotz Gewalterfahrung in ihrer Familie ihren eigenen Weg findet. Im Anschluss daran wird Tuba Ibis auf Deutsch vorlesen.

Ausstellung „GRÜN BLAU FOTOGRAFIERT“ mit Fotografie von Melek Kilic. Ein Projekt der Theatergruppe der Creative Factory im Gemeinschaftszentrum-Jungbusch.

Moderation: Nazan Kapan | Leiterin des Mannheimer Frauenhauses e. V.

Dokumentation

© Alexander Bergmann
© Alexander Bergmann

Veranstalter: Internationaler Frauentreff Jungbusch

in Kooperation mit: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. , Creative Factory, laboratorio17, Gemeinschaftszentrum Jungbusch, Vielfalt e. V., Port25