Arabische Schriftsteller öffnen ein Fenster: Shalha Ujayli – Syrien

FREITAG, 17. Juni | 19:30 
Bürgerhaus Heidelberg-Kirchheim | Hegenichstraße 2A, 69124 Heidelberg
Anmeldung: info@arabischekultur.de 

Mit der aus Raqqa stammenden Autorin Shahla Ujayli stellen die Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V. eine neue Generation von arabischen Schriftstellern und Schriftstellerinnen, die von politischen Umwälzungen, Krieg, sozialer Ungerechtigkeit und persönlichen Schicksalen in der eigenen Gesellschaft und ihren Heimaten erzählen. Die Art des Schreiben hat sich seit Ausbruch der Revolutionen über die ganze Arabische Welt hinweg verändert. Neue Formen der Sprache entstehen und Themen, die bisher tabuisiert waren bzw. die nicht laut ausgesprochen wurden, werden mit einer enormen Kraft und Energie in die Öffentlichkeit hinausgetragen und dadurch verarbeitet.
In Kooperation mit dem  Ausländerrat/ Migrationsrat Heidelberg
mit Unterstützung des Eine Welt Zentrum Heidelberg, der Orientalischen Musikakademie Mannheim und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V
Mehr Infos unter: www.arabischekultur.de

europa_morgen_land 2015/2016

EML 2015:2016
Der Prozess der Migration erfährt mit der deutlichen Zunahme von Flüchtenden nach Europa eine dramatische Wendung. Zwischen „Willkommenskultur“ und totalen Abschottungsversuchen vergrößern sich die Gräben. Europa steht vor seiner bisher größten Herausforderung.  Begegnung, Austausch und Konfrontation sind mehr denn je treibende Kräfte gesellschaftlicher Entwicklungen – auch in den Künsten. Vielfalt ist in der Literatur der Normalzustand (geworden). „Chamissos Erben“ – mehrsprachige Autorinnen und Autoren, die deutsch schreiben, auch wenn ihre erste Sprache nicht Deutsch war – sind aus der deutschsprachigen Literatur nicht mehr wegzudenken; Navid Kermani, der bereits 2006 in der Lesereihe europa_morgen_land las, erhält 2015 den Friedenpreis des deutschen Buchhandels. Bereits zum fünfzehnten Mal findet 2015/2016 in städte- und länderübergreifender Kooperation die Lesereihe in Ludwigshafen und Mannheim statt; seit 2014 zusätzlich in Frankenthal.

PRESSE

Mannheimer Morgen, 21.11.2015: hier
Die Rheinpfalz, 24.11.2015: hier
Die Rheinpfalz, 08.12.2015 über Akos Doma: hier
Die Rheinpfalz, 23.01.2016 über Martin Kordic: hier
Die Rheinpfalz, 16.02.2015 über Sherko Fatah: hier

DOKUMENTATION

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Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

Lesung mit Jagoda Marinic

SONNTAG, 15.03.2015 | 17 Uhr
Café Treppe im Kulturzentrum dasHaus | Bahnhofstraße 30, Ludwigshafen
im Rahmen der Reihe Europa_Morgen_Land 9. Neueste deutsche Literatur
Moderation: Semira Soraya-Kandan
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„Sie war nicht einmal zwei, da machte er den genetischen Schneetest mit ihr: Er nahm sie mit auf die Straße, hielt sie den Flocken entgegen und rief Snig – das dalmatinische Wort für Schnee. Snig, Mijo. To ti je snig. „Das hier, das ist dir Schnee, Mijo.“ Im Kroatischen steht selten etwas für sich, ist einfach so, immer ist es dem Menschen, alles ist ein Dativ, alles auf dieser Welt ist für jemanden. Mija bückte sich, fasste mit ihren Kinderhänden in den kalten Schnee und schaffte es nicht, sich wieder aufzurichten. Er sah ihr zu, wie sie ganze fünf Sekunden still hielt, bevor sie zu schreien begann.“

(Aus: Jagoda Marinic: Restaurant Dalmatia. Hoffmann und Campe Verlag)

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Jagoda Marinic wurde als Tochter kroatischer Eltern 1977 in Waiblingen geboren. In Heidelberg studierte sie Germanistik, Politikwissenschaft und Anglistik. Sie erhielt 1999 ein Hermann-Lenz-Stipedium und 2003 den Förderpreis der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihr erstes Buch mit Erzählungen, „Eigentlich ein Heiratsantrag“, veröffentlicht sie im Jahr 2001, für ihren 2005 erschienenen Erzählband „Russische Bücher“ wurde sie mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. Sie ist seit 2012 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
Nach Aufenthalten in Zagreb, Split, New York und Berln lebt und arbeitet Jagoda Marinic heute in Heidelberg. Neben Essays und Erzählungen verfasst sie Theaterkritiken, schreibt als Kolumnistin und engagiert sich als Rednerin zu Migrationsfragen. Seit 2012 leitet sie das „Interkulturelles Zentrum“ in Heidelberg.
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Presse

Die Rheinpfalz, 17.03.2015: hier

Lesung mit Nellja Veremej

SONNTAG, 22.02.2015 | 17 Uhr
Müllers Restaurant& Café auf dem Museumsschiff,
Neckarvorlandstraße 2A, Mannheim
im Rahmen der Reihe Europa_Morgen_Land 9. Neueste deutsche Literatur
Moderation: Gisela Kerntke
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„Ich werde keine Stewardess mehr, keine Professorin, keine Diva. Diese Optionen stehen aber Marina, meine Tochter, noch offen: Sie ist achtzehn, sie will irgendwann Regisseurin werden oder Designerin, und nicht Altenpflegerin wie ich. Tag für Tag drehe ich große und kleine Runden um den Alexanderplatz, besuche die alten Menschen und fange ihre schwindenden Schatten auf. Während ich ihren Erinnerungen zuhöre, kämme ich ihre schwachen Nylonhaare oder schneide ihre zähen Plastiknägel. Manchmal mag ich meine Arbeit sogar. Meine Mutter aber, die jetzt bei mir zu Besuch war, habe ich gesagt, dass ich als Russischlehrerin arbeite. Nicht viele Stunden, aber es ist netter Kundschaft und so. Mir ist es peinlich, dass ich hier im Paradies nicht so weit gekommen bin wie erhofft.“

(Aus: Nellja Veremeij: Berlin liegt im Osten. Jung und Jung-Verlang)

Nellja Veremeij wurde 1963 in der Sowjetunion geboren. Sie studierte an der Leningrader Universität Russische Philosophie und lebt seit 1994 in Berlin. Publikationen in der Wochenzeitschrift „Freitag“. Newcomer-Preis und Publikumspreis beim Literaturwettbewerb Wartholz 2010. Im März 2014 wurde sie mit dem Förderpreis des Adelbert-von-Chamisso-Preises und dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises der Stadt Homburg ausgezeichnet.
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Presse

Die Rheinpfalz, 25.02.2015: hier
Mannheimer Morgen, 26.02.2015: hier
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Dokumentation

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LESUNG mit ANILA WILMS

SONNTAG, 14.12. | 17 Uhr
Müllers Restaurant& Café auf dem Museumsschiff,
Neckarvorlandstraße 2A, Mannheim
im Rahmen der Reihe Europa_Morgen_Land 9. Neueste deutsche Literatur
Moderation: Anna Barbara Dell
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Anila Wilms wurde 1971 in Tirana geboren und wuchs in der albanischen Hafenstadt Durres auf. Sie stammt aus einer Familie
von reichen und politisch einflussreichen Beys (um die es auch zum Teil in ihrem Roman geht), die nach 1945 als die „natürlichen“
Feinde des kommunistischen Regimes enteignet und entmachtet wurden. Nach ihrem Geschichts- und Philologiestudium in
Tirana kam sie 1994 als DAAD-Stipendiatin nach Berlin. Dort lebt sie seither als Autorin und Publizistin. Im August 2012 erschien
ihr Roman „Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens“, den sie auf Albanisch und auf Deutsch schrieb.
Bereits 2013 erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso- Förderpreis.
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Presse

Die Rheinpfalz, 17.12.2014:  PDF-Datei
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Dokumentation

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Pfalz-Literatett. Auf der Suche nach dem kleinen Glück

Hasan
17.10., 20.30 Uhr
Thalia-Buchhandlung / P7 , 22 Planken, Mannheim
Heiter philosophischer Abend mit Verleger Ulrich Wellhöfer, Sänger und Entertainer Alfred Baumgartner, Pianist Peter Tröster.
Zu Gast:  Hasan Dewran
Mehr Infos: PDF-Datei
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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Wellhöfer Verlag und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

EUROPA_MORGEN_LAND EXTRA

EML extra

Lesung mit Sudabeh Mohafez, Abbas Khider und Feridun Zaimoglu

SONNTAG, 5.10.2014, 17:00 Uhr
Kulturzentrum Alte Feuerwache / Halle
Brückenstraße 2, Mannheim

anschließend: Publikumsgespräch mit den Autor*innen und der Literaturwissenschaftlerin Anthonya Visser und dem Literaturkritiker Dirk Knipphals. Moderation: Claudia Kramatschek
Am Vorabend des 5. Bundesfachkongresses Interkultur „HEIMATEN BEWEGEN“ findet eine Extraveranstaltung der langjährigen Lesereihe mit „neuester deutschsprachiger Literatur“ statt. Sudabeh Mohafez, Feridun Zaimoglu und Abbas Khider lesen aus ihren Werken, anschließend moderiert Claudia Kramatschek (freie Literaturkritikerin) ein Gespräch mit den Autor*innen, Anthonya Visser (Literaturwissenschaftlerin, Universität Leiden) und Dirk Knipphals (Literaturkritiker, taz) über multikulturelle und -linguale Einflüsse auf literarische Ästhetik, den Umgang mit Sprache und ihr künstlerisches Schaffen.
Das Publikum ist eingeladen mitzudiskutieren.

Eintritt: 8 €, ermäßigt 6 €
Nur Abendkasse, Kartenreservierung per Mail:
info@kulturrheinneckar.de oder gisela.kerntke@freenet.de
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Veranstalter: Kulturamt Mannheim und Kulturbüro Ludwigshafen in Kooperation mit Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V. Mit Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung.

Europa_Morgen_Land 8. Neueste deutsche Literatur


Die Lesereihe mit neuester deutscher Literatur findet in den Städten Ludwigshafen und Mannheim zum 13. Mal statt. Vorgestellt wird neueste deutsche Literatur. Oft sind das Werke von Autorinnen und Autoren, die deutsch schreiben obwohl ihre erste Sprache nicht Deutsch war. Vielfalt ist der Normalzustand. Mehr denn je machen kulturelle Vielfalt und die Begegnungen unterschiedlichster Stile und Haltungen Kunst und Kultur aus. Die Bereicherung der Kulturen durch Migration, durch Austausch, Begegnung, Konfrontation und Vermischung ist eine treibende Kraft gesellschaftlicher Entwicklung. Moderierte Lesungen in angenehmer Atmosphäre und die Möglichkeit zum Gespräch im Anschluss an die Lesungen laden zu literarischen Entdeckungen ein.
Die Lesungen finden immer sonntags um 17 Uhr abwechselnd in Mannheim (RIZ Café Bar) und Ludwigshafen (Café Treppe im Kulturzentrum „dasHaus“) statt.
Zu Gast sind in dieser Staffel: Imran Ayata (10.11.13),  Marjana Gaponenko (01.12.13), Elias Jammal (26.01.14)  und Zsuzsa Bánk (16.02.14).

Presse

Rheinpfalz über die Lesung von Marjana Gaponenko: hier
Ankündigung über die Lesung mit Elias Jammal bei Art-Metropol-TV: Youtube
Ankündigung über die Lesung mit Elias Jammal auf der Seite der Stadt Mannheim: hier
Rheinpfalz über die Lesung von Elias Jammal, 28.01.2014: hier

Mannheimer Morgen, 29.01. über Lesung mit Elias Jammal: hier
Rheinpfalz über die Lesung mit Zsuzsa Bánk, 18.02.2013: hier

Mannheimer Morgen über die Lesung mit Zsuzsa Bánk, 20.02.2013: hier 

Dokumentation



Veranstalter: 
Kulturamt Mannheim und Kulturbüro Ludwigshafen
in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar

„… weil wir kein deutsch konnten.“

Der Weg einer iranischen Flüchtlingsfamilie nach Deutschland.

Die Schriftstellerin MEHRNOUSCH ZAERIstellt ihr künftiges
Buch vor.
Ihr Bruder MEHRDAD begleitet die Lektüre mit improvisierten
Livezeichnungen, die auf eine Leinwand projiziert werden.
Mehrdad Zaeri-Esfahani ist ein international bekannter
Künstler und Buchillustrator.

Dienstag, 25.06.2013 um 19.30 Uhr
Freie Interkulturelle Waldorfschule Mannheim

Neuer Messplatz, Maybachstraße 16
68169 Mannheim
Eintritt frei

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Presse

Mannheimer Morgen, 21.06.2013: hier
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Veranstalter:KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
und Save-Me-Mannheim
 

Europabrevier Grenzenlos 3 — “Ja“, ein kompletter Roman

Buchvorstellung mit Rumjana Zacharieva,
Bettina Franke, Dirk Mühlbach, Klaus Servene

Musik: First Ukulele Band

 
Wann? Am Dienstag, 14. Mai 2013
um 19.30 Uhr
Wo? Café Filsbach, J6, 1-2
Der Eintritt ist frei.
 
 
 
 
 
Mit dem Roman »Ja«, der die Zwiespältigkeit im
Menschen zwischen Tradition und Zukunft packend
erfasst, erscheint als »Europabrevier
Grenzenlos 3« ein Werk des bulgarischen Autors
Nikolaj Tabakov zum ersten Mal in deutscher
Sprache. In seiner Heimat bekannt und gerühmt
für seine »saftige bulgarische Sprache«,
entwirft der Autor in der Tradition des Schelmenromans
ein tragikomisches Panorama der
Lebenswirklichkeit im heutigen Europa. Bulgarien
ist ein sehr junges EU-Mitglied, es gilt als
ärmstes Land in der EU. Angesichts der aktuellen
Entwicklungen gibt es allen Grund, sowohl
Verständnis zu fördern, als auch kritisches Bewusstsein,
wozu sich neue, authentische Literatur
besonders eignet.
Publikation:Nikolaj Tabakov: Ja. Roman. Aus dem Bulgarischen übertragen von Rumjana Zacharieva, Edition Andiamo im Wellhöfer-Verlag, Mannheim 2013, 464 Seiten, kartoniert, ISBN 978-3-95428-126-8, 18.- €  Weiterlesen