Internationales Suppenfest 2015

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Egal, ob in Deutschland, der Türkei, Bulgarien, Brasilien oder Indonesien, fast jeder Mensch hat eine Lieblingssuppe. Anlässlich des Tags der Flüchtlings und der Interkulturellen Woche laden wir Sie ein, am Samstag, 26.09., ab 13 Uhr internationale Suppen zu genießen. Nutzen Sie die Möglichkeit, die kulturelle Vielfalt Mannheims und das Engagement zahlreicher Initiativen für den interkulturellen Dialog kennen zu lernen!
Interkulturelles Kulturprogramm mit:

  • Danbi – Frauen-Trommelgruppe
  • UKULAYERS, Ukulele Band
  • Lyriklesung mit Helga Grimme und Dzevada Christ
  • Guramy und Ralf Kögel
  • Redebeiträge und Kurzinterviews zum Thema „Sogenannte sichere Herkunftsländer. Eine Asylsuchende berichtet“
  • „Sprachen, die verbinden“ Fotoausstellung – ein Projekt stellt sich vor. Vernissage am 25.09. um 20 Uhr mit Gedichten von Jonka Hristova

 
Eintritt frei!
Suppen gegen Unkostenbeitrag
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Ein Kooperationsprojekt der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V., des Eine-Welt-Forums Mannheim e.V., KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Save-Me-Mannheim und attac Mannnheim
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PRESSE

Mannheimer Morgen, 28.09.2015: hier

Eine badisch-migrantische Drei-Cent-Oper

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Freitag, 10. Juli | 20 Uhr
Theater in G7 (TiG7)
Gastspiel Tiyatro Diyalog in Kooperation mit KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
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Inspiziert von der „Bettleroper“ von John Gay, die auch für Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“ Pate stand, erzählt die Liebeskomödie von der dunklen, kriminellen Seiote des grostädtisch-bürgerlichen lebens mit Korruption, Armut, Liebe und Verrat.
Mit Ihsan Akyol, Vural Aydogan, Ayla Ayvazoglu, Bülent Ayvazoglu, Halid Emre Bakkal, Saadet Cantekin, Serap Dogan, Yaroslava Gorobey, Katharina Haas, Michael Haas, Lamis Klein, Selda Sorg, Haydar Yükjsel und Rusen Kartaloglu.
Regie: Selcuk Sazak. Text: Rusen Kartaloglu. Choreografie: Tetyana Kiyko. Aussxtattung: Semira Üzüm Hall.

Abschlussfest des Kulturprojekts: „Sprachen, die verbinden“

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Kunst, Gesang, Theater, Tanz, Percussion, Rap, Songwriting

28. Juni 2015
im Kulturhaus Käfertal und Stempelpark

13 Uhr | Internationales Suppenmeeting
15 Uhr | „Wasser-Menschenrecht“: Performance der Workshop-TeilnehmerInnen, danach Party

 
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aktuelle Infos:
https://www.facebook.com/pages/Sprachen-die-verbinden-ein-Kulturprojekt-für-Flüchtlinge/758299604259696?ref=hl

> Eintritt frei, Spenden erbeten
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Unterstützt von: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
Baden-Württemberg; Kulturamt Mannheim und Geschäftsstelle für kulturelle Stadtentwicklung Mannheim
Veranstalter: IG Käfertaler Vereine e.V. in Kooperation mit KulturQuer QuerKultur Rhein Neckar e.V.

Aktionstag Lebendiger Neckar

Flyer Kopie
 
Am Sonntag, den 21. Juni laden Städte entlang des Neckars von Mannheim bis nach Eberbach zum überregionalen Aktionstag ein. In Mannheim präsentieren sich über 20 Sportvereine mit ihren Sportarten und laden Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen ein. Von Bogenschießen, einem Kinderzirkus bis hin zum Rollerderby kann man sich voll austoben und zuschauen. Zusätzlich gibt es ein vollbespieltes Bühnenprogramm auf Nord- und Süduferseite, das sicherlich keinen ruhig stellen lässt. Der Fährverkehr ermöglicht das rotieren auf beiden Uferseiten J Frische Cupcakes sowie veganes Essen gibt es in diesem Jahr auch!

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Programmpunkte von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. u.a. in Mannheim:

9-20 Uhr: „Kinder malen den Neckar“. Leitung Alexander Bergmann
13:30-14:30 Uhr: Konzert des rumänischen Musikensembles „Promoroaca. Leitung Ionel Chirita.
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Mehr Infos unter
Vollständiger Programm: PDF-Datei
Facebook: https://www.facebook.com/LebendigerNeckarMannheim2015
Homepage: http://www.lebendigerneckar.de/
Bei besonderen Anfragen können Sie auch einfach eine E-Mail an folgende Adresse schreiben: 52.lebendiger-neckar@mannheim.de
Interessierte Partner und Aussteller für den Lebendigen Neckar in Mannheim können sich ebenfalls an die Sporthotline (0621/293-4004) oder an die angegebene E-Mail Adresse wenden.
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PRESSE

Mannheimer Morgen, 22.06.2015: hier

Agenda-Kino-Reihe 2015

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KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. präsentiert den Film:
 
SO, 19. April 2015 | 19.30 Uhr

Der Imker

Ich bin da für, dass wir Flüchtlinge herzlich aufnehmen

CH 2013. R: Mano Khalil. D: Ibrahim Gezer. Dokumentation. 112 Min.
 

Der Kurde Ibrahim Gezer hat viele Verluste erlitten: Seine Frau und seine Kinder werden ihm in den türkisch-kurdischen Kriegen genommen. Als er dazu gezwungen wird seine Heimat zu verlassen, muss er auch seine fünfhundert Bienenvölker aufgeben, mit denen er seinen Lebensunterhalt verdient. Nun lebt der ehemalige Imker in der Schweiz, spürt noch immer eine große Liebe zur Natur und hat den Glauben an das Gute im Menschen noch längst nicht aufgegeben. Hier haust er in bescheidenen Verhältnissen: In einer kleinen Wohnung in der Stadt fristet der Flüchtling sein Dasein und arbeitet am Fließband einer Behindertenwerkstatt. Der Dokumentarfilmer Mano Khalil begleitet Ibrahim dabei, wie der alte Mann seine Leidenschaft zu den Bienen wiederentdeckt.

 
Diskussionspartner: Psychologe und Lyriker Hasan Dewran

Vollständiges Programm: hier

4. Fachkonferenz Interkulturelle Bildung

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Alle, die sich mit Interkultureller Bildung an der Schnittstelle Schule, Kunst und Kultur beschäftigen, sind herzlich zur 4. Fachkonferenz Interkulturelle Bildung eingeladen.
Die Fachkonferenz bietet ein spannendes Programm mit namenhaften Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Kunst und Praxis. Sie informiert über den aktuellen Diskurs im Bereich der Interkulturellen Bildung und dient zugleich als Plattform für Begegnung, Austausch und Vernetzung.
Theoretische Impulse beschäftigen sich mit der Frage, wie Gesellschaft, Schule und Kunst mit Vielfalt umgehen. Prof. Dr. Anne Sliwka und Dr. Naika Foroutan berichten dazu aus erziehungs- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Phillip Morlock erörtert dabei die Rolle der Kunst. Zahlreiche lokale Expert*innen zeigen in Foren, Workshops und Reflexionsräumen, wie wir spezifische Handlungsräume interkulturell ausrichten und wertschätzend gestalten können.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ihr Veranstaltungsteam
Anna B. Dell | Kulturquer Quer Kultur Rhein-Neckar e.V., Betina Hurtic | Fachbereich Bildung und Stefanie Rihm | Kulturamt Mannheim
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Das detaillierte Programm: PDF-Datei
Das Antwortformular: hier
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PRESSE

Mannheimer Seite, 30.03.: hier
Kurpfalzbild: hier

Caravan of Music and Poetry

Die Orientalische Musikakademie Mannheim bietet seit über sechs Jahren Künstlerinnen und Künstlern mit Migrationshintergrund ein Forum für interkulturelle Begegnung und die Entwicklung (trans)kultureller Projekte. Im Fokus der Arbeit stehen die Musikkulturen der Länder des Orients: Türkei, arabischer Raum mit Naher Osten, Irak, Iran und Indien.
Viele dieser Länder sind durch den politischen Umbruch erschüttert. Humanitäre Katastrophen und daraus resultierende Immigrationswellen haben einen Exodus der Künste ausgelöst, vor allem in Syrien und im Irak. Immer mehr Musiker, Literaten und andere Kunst-Akteure verlassen ihr Land auf der Suche nach stabilen Lebensverhältnissen.
Dieser kaum wahrgenommene künstlerische Aufbruch steht im Fokus des Projekts Caravan of Music and Poetry. Ziel ist die Sichtbarmachung der „strandenden“ Künstler in der Gesellschaft, ihre Ankunft willkommen zu heißen und ihnen einen Platz für ihre Arbeit und Vernetzung einzuräumen. Ziel ist dabei auch, einen Zugang zur Lebenssituation von Flüchtlingen im Kontext von Willkommenskultur und Exklusion zu schaffen.
Caravan of Music and Poetry wendet sich direkt an die Künstler mit „Refugee“-Status. Nach einer Phase der Recherche, einer Art Bestandsaufnahme, besteht die Möglichkeit zur Vernetzung untereinander und mit bereits „angekommenen“ und hier lebenden Künstlern. Auch mit den Musikern und Tänzern der Orientalischen Musikakademie Mannheim wird ein kreativer Austausch ermöglicht. In dieser Begegnung liegt ein großes Potential für die Entstehung neuer transkultureller Projekte. Die Plattform der OMM bietet dafür Raum zur Gestaltung und Umsetzung von künstlerischen Ideen und deren Präsentation.
Parallel dazu wird das Leben im Transitraum, im Zwischenraum von Kunst und Migration mit darstellenden und performativen Mitteln erkundet. Die recherchierende Phase, das Suchen und Finden von Künstlern erfolgt in Zusammenarbeit mit Save-Me Mannheim und weiteren Flüchtlingsorganisationen.
Caravan of Music and Poetry umfasst eine Veranstaltungsreihe in Mannheim und Heidelberg mit verschiedenen Formaten: Konzerten/Lesungen/Lectures, Installationen und Musiktheater. Zum Abschluss findet eine große Veranstaltung (Festival) statt, um ein größeres Publikum zu erreichen.
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Termine:

16.01.2015 Haz’art Trio feat. Mohammad Fityan
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Kooperationspartner:
Freunde arabischer Kunst und Kultur e.V. Heidelberg
Lisa Massetti (Theaterpädagogin, Laboratorio 17, Creative Factory)
Sophie Sanitvongs (Künstlerin)
Save-Me-Mannheim
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Innovationsfonds Kunst
Das Projekt wird unterstützt durch den Innovationsfond Kunst des Baden-Württembergischen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Lesung mit Jagoda Marinic

SONNTAG, 15.03.2015 | 17 Uhr
Café Treppe im Kulturzentrum dasHaus | Bahnhofstraße 30, Ludwigshafen
im Rahmen der Reihe Europa_Morgen_Land 9. Neueste deutsche Literatur
Moderation: Semira Soraya-Kandan
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„Sie war nicht einmal zwei, da machte er den genetischen Schneetest mit ihr: Er nahm sie mit auf die Straße, hielt sie den Flocken entgegen und rief Snig – das dalmatinische Wort für Schnee. Snig, Mijo. To ti je snig. „Das hier, das ist dir Schnee, Mijo.“ Im Kroatischen steht selten etwas für sich, ist einfach so, immer ist es dem Menschen, alles ist ein Dativ, alles auf dieser Welt ist für jemanden. Mija bückte sich, fasste mit ihren Kinderhänden in den kalten Schnee und schaffte es nicht, sich wieder aufzurichten. Er sah ihr zu, wie sie ganze fünf Sekunden still hielt, bevor sie zu schreien begann.“

(Aus: Jagoda Marinic: Restaurant Dalmatia. Hoffmann und Campe Verlag)

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Jagoda Marinic wurde als Tochter kroatischer Eltern 1977 in Waiblingen geboren. In Heidelberg studierte sie Germanistik, Politikwissenschaft und Anglistik. Sie erhielt 1999 ein Hermann-Lenz-Stipedium und 2003 den Förderpreis der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihr erstes Buch mit Erzählungen, „Eigentlich ein Heiratsantrag“, veröffentlicht sie im Jahr 2001, für ihren 2005 erschienenen Erzählband „Russische Bücher“ wurde sie mit dem Grimmelshausen-Förderpreis ausgezeichnet. Sie ist seit 2012 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.
Nach Aufenthalten in Zagreb, Split, New York und Berln lebt und arbeitet Jagoda Marinic heute in Heidelberg. Neben Essays und Erzählungen verfasst sie Theaterkritiken, schreibt als Kolumnistin und engagiert sich als Rednerin zu Migrationsfragen. Seit 2012 leitet sie das „Interkulturelles Zentrum“ in Heidelberg.
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Presse

Die Rheinpfalz, 17.03.2015: hier