KulturQuer Video-Session 02 | Buchvorstellung mit Ulrich Wellhöfer

ULRICH WELLHÖFER, Mannheimer Verleger und Kulturschaffender gibt einen kurzen Einblick in die Bücher „In Transit“ von Helen Marvill-Steiner und „Jüdische Miniaturen“ von Paul Nikolaus Steiner.

Beide Autoren sind in Mannheim geboren. Ihre Bücher, die ihr Leben und die Lebensumstände in den Wirren des frühen 20. Jahrhunderts beleuchten, wurden erst in den letzte zehn Jahren von der Übersetzerin Ilse Platzmann und Ulrich Wellhöfer entdeckt und wiedergefunden, und einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht.

Ihre Bücher sind im Wellhöfer Verlag, Mannheim, erschienen.

www.wellhoefer-verlag.de

www.kulturhaus-pfistermuehle.de

ÜBER UNS

Auch wenn die Corona-Pandemie uns seit einem Jahr bis auf wenige Ausnahmen unsere Planungen als Kulturverein für Live-Veranstaltungen wieder zunichte macht, dürfen wir nicht aufhören, gemäß unseren Zielen aktiv zu sein. Daher beschlossen wir als KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., unseren Künstler*innen zu ermöglichen, ihre Kunst online zu präsentieren, sei es Musik, Literatur, Fotografie oder Malerei usw. Dies wollen wir in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich, anbieten.

KulturQuer Video-Session 01 | Hasan Dewran & Alexander Bergmann

Lyrik mit Hasan Dewran unter Gemälden von Alexander Bergmann 

Auch wenn die Corona-Pandemie uns seit einem Jahr bis auf wenige Ausnahmen unsere Planungen als Kulturverein für Live-Veranstaltungen wieder zunichte macht, dürfen wir nicht aufhören, gemäß unseren Zielen aktiv zu sein. Daher beschlossen wir als KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., unseren Künstler*innen zu ermöglichen, ihre Kunst online zu präsentieren, sei es Musik, Literatur, Fotografie oder Malerei usw. Dies wollen wir in regelmäßigen Abständen, etwa monatlich, anbieten. 

HASAN DEWRAN

Lyriker und Psychotherapeut, lebt und arbeitet in Mannheim; schreibt in Deutsch, Türkisch und in der Zaza-Sprache, bisher veröffentlichte er fünf Gedichtbände, zuletzt: UNGEAHNT – Gedichte und Aphorismen, erschienen bei Brandes & Apsel Verlag, in Frankfurt a. M. 2019. 

Vorgetragene Gedichte entnommen aus den folgenden Bänden: Feuer seit Zarathustra (Gedichte, Aphorismen und ein lyrisches Märchen, 1992), Mit Wildnis im Herzen (Gedichte und Aphorismen, 1998), Ungeahnt (Gedichte und Aphorismen, 2019)

www-hasan-dewran.de 

ALEXANDER BERGMANN

War in Usbekistan als Lehrer und Dozent tätig für Bildende Kunst, Methodik und Technisches Zeichnen, außerdem als Künstler, sowie als Innen- und Außenraumdesigner und als Fotograf. Seit 1993 lebt er mit seiner Familie in Deutschland, organisiert und führt diverse Ausstellungen, Diavorträge und andere Kunstprojekte durch. 1999 ist er Mitbegründer des Vereins KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e.V. Seit 2005 bietet Bergmann die Kunstschule und offene Ateliers für Kinder und Erwachsene an – das „hofatelier in Mannheim“. 

www.hofatelier-17.de

www.facebook.com/alexander.bergmann.921

europa_morgen_land 2020/2021

Seit der Jahrtausendwende präsentieren wir in der Literaturreihe „europa_morgen_land“ jedes Jahr neueste deutschsprachige Literatur. Die Lesungen spiegeln eine vielfältige Literatur- und Kulturlandschaft, die sich im letzten halben Jahrhundert ausgebildet hat und nicht denkbar ist ohne die Einwanderungsgeschichte des Landes.

Wenn der deutschsprachige Roman des Jahres gesucht wird, wenn Long- und Short-Lists geschrieben werden, fehlen die Autor*innen der Reihe nicht. Saša Stanišic, Terézia Mora, Arno Camenisch oder Nino Haratischwili und viele andere Autor*innen unserer Reihe gehören zu den Nominierten und Ausgezeichneten der deutschsprachigen Literatur, sie sind Träger*innen des deutschen Buchpreises und vieler anderer Preise. Sie stammen aus Argentinien, dem Kosovo oder aus Georgien, sie haben unterschiedlichste Migrations-“Hintergründe“. Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf Deutsch schreiben und zu den Besten der deutschsprachigen Literatur gehören. Ohne sie wäre die deutschsprachige Literatur um sehr vieles ärmer.

Marina Frenk: SO, 25. Oktober 2020 | 17.00 | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

Terézia Mora: SO, 29. November 2020ERSATZTERMIN SO, 9. Mai 2021| 17.00 LESUNG ERFOLGT ONLINE. Anmeldung bei gisela.kerntke@freenet.de

Olivia Wenzel: SO, 31. Januar 2021 | 17.00 ABGESAGT | Stadtbücherei Frankenthal

Selim Özdogan: SO, 14 März 2021 | 17.00 ABGESAGT | Hausboot im Kulturzentrum dasHaus, Ludwigshafen

Jaroslav Rudis: SO, 21. März 2021 | 17.00 | Port25 – Raum für Gegenwartskunst, Mannheim  LESUNG ERFOLGT ONLINE. Anmeldung bei gisela.kerntke@freenet.de

Coronabedingte Hygienemaßnahmen:

Es kann jeweils nur eine begrenzte Zahl von Gästen zugelassen werden. Alle rechtlichen Vorschriften und Hygienemaßnahmen, wie beispielsweise Maskenpflicht und Abstandsregelungen,werden eingehalten.

Eine Reservierung wird daher dringend empfohlen, per Email an die einzelnen Orte:

Frankenthal: gabriele.koelling@frankenthal.de

Ludwigshafen: eleonore.hefner@kulturrheinneckar.de

Mannheim: gisela.kerntke@freenet.de oder dell.penner@t-online.de

Bitte warten Sie die Bestätigung per Email ab und bringen Sie diese am Abend mit. Sofern noch freie Plätze vorhanden sind, können Karten an der Abendkasse erworben werden. Auf der Internetseite www.europamorgenland.de finden Sie unser Datenerfassungsblatt. Sie erleichtern uns die Anmeldung, wenn Sie dieses bereits ausgefüllt zur Lesung mitbringen.

PRESSE

Die Rheinpfalz, 27.10.2020, über Marina Frenk: PDF

Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e.V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

Namibia: Fragmentierte Erinnerung an die deutsche Kolonialvergangenheit

FR, 16. Oktober 2020 | 18.00–19:30

Mannheimer Abendakademie

Eintritt: Vorverkauf: 9 Euro, erm. Für Schüler*innen und Student*innen: 5 Euro. Anmeldung nur online!* Es gibt keine Abendkasse! Kulturparkett!

Uwe Timms Roman „Morenga“ war 1978 die erste deutschsprachige, kritisch-literarische Veröffentlichung über die deutsche Kolonialzeit in Namibia. Als 2003 der Zeichner Gerhard Seyfried den Roman „Herero“ vorlegt, warf man ihm zurecht eine eindimensionale Darstellung der Geschichte vor. Und der 2002 in London veröffentlichte Roman des südafrikanischen Schriftstellers André Brink „Die andere Seite der Stille“ über die Frauenverschickung nach Deutsch Südwestafrika, fand erst 2008 einen deutschen Verlag. Die Debatten veranschaulichen, wie belastet und fragmentiert die Erinnerung in Deutschland an die deutsche Kolonialvergangenheit ist. Auch die Stadt Mannheim hat von der kolonialen Vergangenheit profitiert. Eine Erinnerungs. Und Aufarbeitungskultur entsteht erst langsam und soll auch mit dieser Veranstaltung unterstützt und gefördert werden. Die Schauspielerin Bettina Franke liest Auszüge aus diesen Büchern. Der Literaturwissenschaftler Manfred Loimeier erläutert die Geschichten dazu.

Anmeldung bitte bei Dorit Rode, Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. Tel. 0621-1076 116. D.rode@abendakademie-mannheim.de oder unter www.abendakademie-mannheim.de

Im Rahmen der einander-Aktionstage 2020

Schriftliche Version des Vortrags

PDF

Dokumentation

© foto: Alexander Bergmann

Veranstalter: Mannheimer Abendakademie und Volkshochschule GmbH. KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Kulturparkett, Save-Me-Mannheim

Gelebte Vielfalt: in Mannheim – und anderswo. Eine Vernissage von Alexander Bergmann

FR, 9. Oktober 2020 | 18.00–20.00

Quartierbüro Schwetzingerstadt | Schwetzingerstr. 130, 68165 Mannheim

Eintritt frei

Religiöse Vielfalt findet sich rund um den Globus ebenso wie in einer begrenzten Region. Auf den ersten Blick leben sie nebeneinander her.  Doch in Mannheim findet ein reger Austausch unter den Glaubensgemeinschaften statt. Über Verständnis ergibt sich Respekt und führt zu einem friedvollen Miteinander. Auch durch die Kunst! Die Ausstellung von Alexander Bergmann und dem HOFatelier  unterstreicht, dass Vielfalt eine Bereicherung des Lebens ist.

Musikalische Begleitung: Andreas Rathgeber

Kunsthistorische Einführung: Nuran Tanriver

Ausstellungsdauer: bis 23. Dezember 2020

Jeweils dienstags zwischen 13 und 16 Uhr und mittwochs zwischen 10 und 13 Uhr,  bzw. nach Absprache unter  0621 32 18-673 oder 0162 23 00 489 oder Daniel.Bockmeyer@DRK-Mannheim.de

Dokumentation

Veranstalter: DRK-Kreisverband Mannheim e.V., KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.

Agenda 21-Kinowoche 2020

12. – 18. März 2020

Cinema Quadrat | K1, 2, 68159 Mannheim

In insgesamt sieben Filmen bietet die Agenda 21-Kinowoche 2020 die Möglichkeit, sich im Kino mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zu beschäftigen.
Unter dem Motto „Heraus – Fordern – Handeln“ laufen in dem sorgfältig kuratierten Programm gesellschaftlich, politisch, sozial und ökologisch relevante Filme, in denen die Protagonist*innenen – und das Filmpublikum – vor entscheidende Fragen gestellt werden. Nach jeder Filmvorführung finden Filmgespräche statt, in denen die Zuschauer*innen die Themen des Films mit kompetenten Gesprächspartner*innen aufbereiten können. 

KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V. beteiligt – wie in jedem Jahr – an der Vorbereitung und Durchführung der Agenda-21-Kino-Woche. Für die Filme „Sein Stift und sein Herz“ haben wir uns besonders engagiert:

SA, 14. März 2020 | 19:30:  „Sein Stift und sein Herz“ ist das dokumentarische Porträt des deutsch-türkischen Schriftstellers Kemal Yalçın, der in seinen Real-Romanen türkische Tabu-Themen behandelt – und deshalb 1981 nach Deutschland fliehen musste. Der Regisseur Süleyman Özdemir wie auch der Protagonist Kemal Yalçın werden den Film persönlich präsentieren

Mehr Informationen zur Agenda 21-Kinowoche: hier


Die Agenda 21-Kinowoche steht unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Veranstalter: Cinema Quadrat, Stadt Mannheim: Fachbereich Demokratie und Strategie, Abteilung Gleichstellung, Kulturamt der Stadt Mannheim, Eine-Welt-Forum Mannheim e.V., Jugendkulturzentrum FORUM, Save Me Mannheim – Eine Stadt sagt ja, KulturQuerQuerKultur Rhein-Neckar e.V., PLUS – Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar e.V.

Fachkräfte ja – Geflüchtete nein? Vortrag von Jürgen Blechinger

DO, 16. Januar 2020 | 19:00

Justus-von-Liebig-Schule | Neckarpromenade 42, 68167 Mannheim

Wie kommen wir weg vom Populismushin zu mehr Pragmatismus?

2019 verabschiedete die Bundesregierung als Antwort auf den Fachkräftemangel das „Migrationspaket“, das sieben sehr unterschiedliche Gesetze enthält. Einerseits wird die Ausreisepflicht für Menschen ohne Bleiberecht verschärft („Hau-ab-Gesetz“). Andererseits wird signalisiert, dass Ausbildung und Beschäftigung unter bestimmten Voraussetzungen auch für geduldete Geflüchtete möglich sein kann („Spur-Wechsel“). 

Jürgen Blechinger: juristischer Experte für Flucht und Migration sowie Berater der Landesregierung in Fragen der Integrationspolitik

Eine Veranstaltung von: Diakonisches Werk Mannheim, Asyl Café, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. , save-me Mannheim, Justus-von-Liebig-Schule 

Neujahrsempfang 2020 der Stadt Mannheim

MO, 06. Januar 2020 | 10:00–17:00

Rosengarten Mannheim

In seiner Einladung an alle Mannheimer Bürgerinnen und Bürger schreibt der Oberbürgermeister u.a.: Klimagerechtes Wirtschaften und Konsumieren, umweltfreundliche Mobilität und ressourcenschonendes Verhalten sind Schlagworte, die aktuell in aller Munde sind. Gerade Kommunen sind hier in besonderem Maße gefordert. Mannheim hat die Weichen für eine perspektivisch klimaneutrale und resiliente Stadt gestellt, die Vorbild für umweltbewusstes Leben und Handeln ist. Auf der Ebene 2 des Rosengartens gibt es zahlreiche Initiativen, Projekte und Maßnahmen, die alle ein Ziel haben: Lösungen für globale Herausforderungen auf lokaler Ebene zu entwickeln. Und weil Lösungen für die großen Zukunftsfragen nur im Zusammenspiel mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, möglich sind, gibt es jede Menge Tipps und Anregungen für den „Hausgebrauch“.

10:00–17:00 | An unserem Stand – Nr. 106 auf der Ebene 0 Richtung Osten: präsentiert unser Verein Künstlerische Fotografie von Inge Hönekopp: „Mein Orient mit anderen Augen“. 

15:20 | Bühnenprogramm – Foyerbühne 3: Die Tanzgruppe humanistischer Frauen unter Leitung von Aysegül Waldmann präsentiert Volkstänze aus der Türkei: Türkischer Gypsy-Dance.

Der deutsche Kolonialismus und seine Wirkungen in die Gegenwart

Vortrag zumTag der Menschenrechte

DI, 10. Dezember 2019 | 19:00

Abendakademie Mannheim | U1 16-19, Großer Saal

Eintritt frei

Deutschlands koloniale Vergangenheit spielt in vielen Geschichtsbüchern eine untergeordnete Rolle und ist im kolonialen Gedächtnis der Nation kaum präsent. Warum ist das so? Warum beeinflusst diese koloniale Vergangenheit noch heute unser Denken, unsere Sicht auf Afrika sowie unser Weltbild im Allgemeinen? Fragen, denen Kamady Fofana auf den Grund geht. Er ist Lehrer und Mitglied im Afrodeutschen Akademikernetzwerk. 

Eine Kooperation von Save-Me Mannheim, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und der Mannheimer Abendakademie

Geraubte Unschuld

– Eine Veranstaltung zu dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen –

FR, 22. Nov 2019 | 19:30

Port25 – Raum für Gegenwartskunst | Hafenstr. 25–27, 68159 Mannheim

Eintritt frei

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen lädt der Internationaler Frauentreff Jungbusch herzlich ein:

„Geraubt Unschuld“

Zweisprachige Lesung mit der Schriftstellerin Nuriye Zeybek aus ihrem Roman „Geraubte Unschuld“. In ihrem Buch beschreibt die Autorin den Lebensweg von Asya, die trotz Gewalterfahrung in ihrer Familie ihren eigenen Weg findet. Im Anschluss daran wird Tuba Ibis auf Deutsch vorlesen.

Ausstellung „GRÜN BLAU FOTOGRAFIERT“ mit Fotografie von Melek Kilic. Ein Projekt der Theatergruppe der Creative Factory im Gemeinschaftszentrum-Jungbusch.

Moderation: Nazan Kapan | Leiterin des Mannheimer Frauenhauses e. V.

Dokumentation

© Alexander Bergmann
© Alexander Bergmann

Veranstalter: Internationaler Frauentreff Jungbusch

in Kooperation mit: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. , Creative Factory, laboratorio17, Gemeinschaftszentrum Jungbusch, Vielfalt e. V., Port25