In seiner Einladung an alle Mannheimer Bürgerinnen und Bürger schreibt der Oberbürgermeister u.a.: Klimagerechtes Wirtschaften und Konsumieren, umweltfreundliche Mobilität und ressourcenschonendes Verhaltensind Schlagworte, die aktuell in aller Munde sind. Gerade Kommunen sind hier in besonderem Maße gefordert. Mannheim hat die Weichen für eine perspektivisch klimaneutrale und resiliente Stadt gestellt, die Vorbild für umweltbewusstes Leben und Handeln ist. Auf der Ebene 2 des Rosengartens gibt es zahlreiche Initiativen, Projekte und Maßnahmen, die alle ein Ziel haben: Lösungen für globale Herausforderungen auf lokaler Ebene zu entwickeln. Und weil Lösungen für die großen Zukunftsfragen nur im Zusammenspiel mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, möglich sind, gibt es jede Menge Tipps und Anregungen für den „Hausgebrauch“.
10:00–17:00 | An unserem Stand – Nr. 106 auf der Ebene 0 Richtung Osten: präsentiert unser Verein Künstlerische Fotografie von Inge Hönekopp: „Mein Orient mit anderen Augen“.
15:20 | Bühnenprogramm – Foyerbühne 3: Die Tanzgruppe humanistischer Frauen unter Leitung von Aysegül Waldmann präsentiert Volkstänze aus der Türkei: Türkischer Gypsy-Dance.
Deutschlands koloniale Vergangenheit spielt in vielen Geschichtsbüchern eine untergeordnete Rolle und ist im kolonialen Gedächtnis der Nation kaum präsent. Warum ist das so? Warum beeinflusst diese koloniale Vergangenheit noch heute unser Denken, unsere Sicht auf Afrika sowie unser Weltbild im Allgemeinen? Fragen, denen Kamady Fofana auf den Grund geht. Er ist Lehrer und Mitglied im Afrodeutschen Akademikernetzwerk.
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Eine Kooperation von Save-Me Mannheim, KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und der Mannheimer Abendakademie
– Eine Veranstaltung zu dem Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen –
FR, 22. Nov 2019 | 19:30
Port25 – Raum für Gegenwartskunst | Hafenstr. 25–27, 68159 Mannheim
Eintritt frei
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Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen lädt der Internationaler Frauentreff Jungbusch herzlich ein:
„Geraubt Unschuld“
Zweisprachige Lesung mit der Schriftstellerin Nuriye Zeybek aus ihrem Roman „Geraubte Unschuld“. In ihrem Buch beschreibt die Autorin den Lebensweg von Asya, die trotz Gewalterfahrung in ihrer Familie ihren eigenen Weg findet. Im Anschluss daran wird Tuba Ibis auf Deutsch vorlesen.
Ausstellung „GRÜN BLAU FOTOGRAFIERT“ mit Fotografie von Melek Kilic. Ein Projekt der Theatergruppe der Creative Factory im Gemeinschaftszentrum-Jungbusch.
Moderation: Nazan Kapan | Leiterin des Mannheimer Frauenhauses e. V.
Im letzten halben Jahrhundert hat sich Deutschland enorm verändert. Was heißt „deutsch“ heute? Das Land ist ohne die Geschichte der Einwanderungen nicht mehr zu verstehen. Zu dieser Geschichte Deutschlands gehört auch das Entstehen und Wachsen einer vielfältigen Literaturlandschaft mit Autorinnen und Autoren, die selbst oder deren Eltern nach Deutschland eingewandert sind. Die Literaturreihe „europa_morgen_land“ präsentierte bislang über 100 deutsch schreibende Autor*innen, wichtige Vertreter*innen der deutschsprachigen Literatur, die man weder überhören kann noch mag. Literatur spiegelt die diverse Gesellschaft, sie beschreibt die Konfliktlinien und das Scheitern, aber auch das Gelingen von vielfältigem Zusammenleben – sie bringt zur Sprache, was verhandelt werden muss. Nicht immer ist das harmonisch und leicht konsumierbar, aber es ist immer das Gespräch wert, das in dieser Reihe eine große Rolle spielt. Das literarische Werk ist eine Quelle für Genuss und Inspiration für Dialoge und auch für wachsendes Verständnis.
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Termin
SO, 17.11.2019 | 17:00 | Hausboot | Ludwigshafen: Alexandra Friedmann
SO, 19.01.2020 | 17:00 | Port25 | Mannheim: Natascha Wodin
SO, 16.02.2020 | 17:00 | Stadtbücherei Frankenthal: Marko Dinic
SO, 01.03.2020 | 17:00 | Hausboot | Ludwigshafen: Meral Kureyshi
SO, 15.01.2020 | 17:00 | Port25 | Mannheim: Jaroslay Rudis
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Presse
Mannheimer Morgen über Lesung von Natascha Wodin, 21.01.2020: PDF
Veranstalter: Kulturamt Mannheim, Kulturbüro Ludwigshafen und Stadtbücherei Frankenthal in Kooperation mit den Vereinen Kultur Rhein-Neckar e. V. und KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V.
Die Bundesrepublik Deutschland sieht sich nicht als ehemalige Kolonialmacht, jedoch ruhen die Fundamente des deutschen Staatswesens auf dem imperialistischen Streben des 19. Jahrhunderts. Da sich die Bundesrepublik – im Gegensatz etwa zu Frankreich oder Großbritannien – nicht mit den Unabhängigkeitsbestrebungen afrikanischer Staaten in den 50er Jahren konfrontiert sah, konnten hierzulande Strukturen des Kolonialismus ungebrochen überdauern. Das zeigt sich zum Beispiel in TV-Serien, in denen Stereotypen der deutschen Kolonialliteratur fortwirken und den Glauben der weißen Überlegenheit fortschreiben.
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Im Rahmen der einander.Aktionstage 2019
Veranstalter: KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V. und Save-Me-Mannheim.
Seit 100 Jahren ist das Kapitel der deutschen Kolonialherrschaft beendet. Der koloniale Gedanke breitete sich bis weit in die einzelnen Städte aus und bestand auch lange Zeit nach dem Ende der sogenannten Schutzherrschaft weiter. Spuren dieser kolonialen Verwicklungen lassen sich im Stadtgebiet Mannheims festmachen, deren Erinnerung mit den Jahren verblasst ist. Auf einer (post-)kolonialen Spurensuche werden diese Verwicklungen in ihrem historischen Kontext beleuchtet.
Der Rundgang lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit der National- und Stadtgeschichte und deren kolonialen Verwicklungen ein. Die koloniale Vergangenheit ist dabei Bestandteil der Mannheimer Geschichte. Völkerschau, Kolonialdenkmal und Straßennamen sollen dabei Ausgangspunkt für koloniale Kontinuitäten und gegenwärtige Positionen im Umgang mit dem kolonialen Erbe sein.
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Teilnehmer*innenzahl: Begrenzt auf 20 Personen
Anmeldung unter: i.francois@eine-welt-forum.de
Teilnahmegebühr: 5 Euro
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Im Rahmen der einander-Aktionstage 2019
Veranstalter: Eine-Welt-Forum Mannheim e. V. in Kooperation mit der Abendakademie Mannheim, KulturQuer-QuerKultur Rhein-Neckar e. V. und save-me Mannheim
Liebe Kulturinteressierte, liebe Kooperationspartner*innen, liebe Freundinnen und Freunde von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.,
mit beigefügtem Programm laden wir Sie herzlich ein, am 10. Oktober um 19 Uhr im EinTanzHaus mit uns unser 20-jähriges Jubiläum zu feiern! Die Veranstaltung findet im Rahmen des KulturQuer-Festivals 2019 statt.
Ferner laden wir Sie ein – auch im Rahmen des KulturQuer-Festivals 2019 – eine Reihe kleiner aber feiner Kulturveranstaltungen an verschiedenen Orten in Mannheim und Heidelberg zu besuchen: Ausstellungen, Lesungen, Konzerte.
Wir bedanken uns vor allem bei unseren Unterstützern: dem Kulturamt Mannheim und dem Flüchtlingsfonds der Stadt Mannheim. Außerdem bei allen Künstler*innen und allen Kooperationspartnern.
SA, 12. Okt | 18:00 |Avesta-Atelier/Casa del arte | Rheinhäuserstr. 24B., 68165 Mannheim: Kunstausstellung „Footprint“ von Bahaiden und Adil Hauuata
FR, 18. Okt | 19:00 | Galerie Arabeske – Kulturzentrum der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e. V. | Dossenheimer Landstraße 69, 68121 Heidelberg: Kunstausstellung „Verbindungen IV – von Usbekistan nach Deutschland“mit Maria Korovina, Murod Fozil, Muhammad Fozili, Alexander Bergmann und Vladimir Skripnik
SA, 19. Okt | 18:00 | Hafenkirche| Kirchenstraße 11, 68159 Mannheim-Jungbusch: Konzert MusikQuer – Klassik trifft Tradition
FR, 25. Okt | 19:00 | Hafenkirche | Kirchenstraße 11, 68159 Mannheim -Jungbusch: Ausstellungseröffnung „Hafen“ von Ulrike Schaller-Scholz-Koenen mit Konzert
SA, 02. Nov | 20:00 | Theater Oliv | Alter Messplatz 7, 68169 Mannheim: LiteraTour mit Ulrich Wellhöfer und Susanne Bohn
FR, 08. Nov | 19:00 | Mannheimer Abendakademie | U 1, 16—19, Saal, Mannheim: Rosa Luxemburg – Lesung mit Musikmit Bettina Franke und Laurent Leroi
AUSFALLEN (Es soll im kommenden Jahr nachgeholt werden): SO, 10. Nov | 17:00 | Jüdische Gemeinde Mannheim | F3, Großer Saal, Mannheim: „…bin ikh farliebt“ – Eine Reise durch ganzes Leben auf Jidddisch unter Leitung von Larissa Dubjago
SO, 17. Nov | 17:30/18:30 | Diakoniekirche Luther | Lutherstr. 2, 68169 Mannheim: Lesung mit Nuriye Zeybek
SO, 17. Nov | 20:00/21:00 | COMMUNITYartCENTERmannheim | Laurentiusstraße 16, 68169 Mannheim: Lyrikabend mit Hasen Dewran und Bettina Franke
Gestaltung eines Gesamtkunstwerkes „Weltbild“ von Menschen Groß und Klein, die gern mit Pinsel, Stiften und Farbe umgehen. Auf Papier oder Leinwand werden Erinnerungen aus der alten Heimat wiederbelebt. Diese können auch mit neuen Eindrücken aus dem Ankunftsland oder auch aus unserer Stadt Mannheim verknüpft werden. So entsteht ein „Riesen-Globus“ aus unterschiedlichen persönlichen Erfahrungen.
Kunstpädagogische Leitung: Alexander Bergmann
Anmeldung unter: Alexander Bergmann, hofatelier@gmx.de, 0151 12936269
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Dokumentation
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Eine Veranstaltung von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V., Diakonisches Werk Mannheim, EV. Paul-Gerhardt-Kirche Mannheim, HOFatelier
Vortrag und Diskussion mit dem iranischen Friedensaktivisten Dr. Hussein Pur-Khassalian zu aktuellen Ereignissen im Iran. 40 Jahre nach der Islamischen Revolution leiden die Menschen im Iran unter den Folgen schwerer Sanktionen und unter ständigen Kriegsdrohungen. Demokratisierungsversuche, wirtschaftliche Entwicklung und Bildung stagnieren.