
SO 10. JUNI 2018 | 10:30 bis 17:00
Rheinwiesen- Erlebnisinsel 2b „Kinder und Familien“: am Fahnenmast
Beteiligte Künstler*innen von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e. V.: Alexander Bergmann, Ionel Chirita, Dzevada Christ
Details auf www.Mannheimer-Promenadenfest.de
—-
Veranstalter: Mannheimer Stadtevents
ENTSCHEIDEN – Eine Ausstellung über das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten

Finissage am 6. Mai 2018
TECHNOSEUM | Museumsstraße 1, 68165 Mannheim
Bei der Finissage der Ausstellung ENTSCHEIDEN stehen die Menschen im Mittelpunkt, die sich entschieden haben, ihre Heimat zu verlassen und nach Mannheim zu kommen. Soll ich gehen oder bleiben? Und wenn ich gehe, wohin soll ich gehen? Auch am neuen Wohnort hört das Entscheiden nicht auf: Wo suche ich einen Partner? Was möchte ich arbeiten? In welcher Sprache erziehe ich meine Kinder? Und schließlich: Bleibe ich oder kehre ich zurück?
Die Ausstellung ENTSCHEIDEN führt in den Supermarkt der Möglichkeiten. Videofilme, Exponate, Statistiken, Texte und Hörstationen informieren über wissenschaftliche und persönliche Erkenntnisse zum Thema ENTSCHEIDEN – die Bandbreite reicht von Liebesbeziehungen bis hin zu Burnout-Erfahrungen.
Mitglieder Mannheimer Kulturvereine zeigen hier, wie sie sich persönlich an schwierigen Wegkreuzungen ihres Lebens entschieden haben, und geben auf diese Weise auch einen Einblick in die Entscheidungsspielräume ihrer Kultur. Jonka Hristova (Mitglied von KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Opernsängerin von Nationaltheater Mannheim) wird u.a. unter dem Titel „Meine Heimat – so fern und so nah” das Lied der bulgarischen Migranten singen und eigene Gedichte lesen.
Vollständiges Programm unter: PDF
Meloakustika von Ionel Chirita

Agenda-21-Kino-Woche 2018: „Aufbrechen!“

19. bis 25. April 2018
Cinema Quadrat Mannheim
Unter dem Motto „Aufbrechen!“ laufen in demsorgfältig kuratierten Programm gesellschaftlich, politisch und sozialrelevante Filme, in denen vom Aufbrechen zu Neuem und vom Aufbrechen des Altenerzählt wird. Denkweisen werden zerbrochen, wenn eine interreligiöse Liebeerblüht, wenn lsbttiq-Geflüchtete für ihre Identität einstehen, wenn AIDS-Aktivisten auf die Krankheit aufmerksam machen oder in der Schweiz der 1970er für Frauenrechte gekämpft wird. In die Zukunft weisen gesellschaftliche Themen wie die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen, die Bemühungenum das Eingliedern von Geflüchteten oder das Nachdenken über unsere Essgewohnheiten. Im Anschluss an die Vorführungen finden Filmdiskussionen mit kompetentenGesprächspartner*innen statt. Zu den Filmen, die an Wochentagen aufgeführt werden, wird eine vormittägliche Schulkino-Vorstellungangeboten.
KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. beteiligt – wie in jedem Jahr – an der Vorbereitung und Durchführung der Agenda-21-Kino-Woche. Für die Filme „Fremde Tochter“ und „Alle gut haben wir uns besonders engagiert.
- Fremde Tochter | DO, 19.04. | 19:30: in Mannheim gedreht, behandelt die Liebe zwischen einer Deutschen und einem Türken und porträtiert die unterschiedlichen Milieus sehr genau. Diskussionspartnerin: Nazan Kapan, Stadträtin
- Alles gut | MO, 23.04. | 19:30: geht es um Flüchtlingsfamilien geht es, der die Hoffnungen und Probleme von Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Deutschlangbeschreibt. Diskussionspartner*innen: Jovica Arvanitelli, Landesverband der Sinti und Roma Baden Württemberg und Ali Ungan, Musiker und Mitbegründer der Orientalischen Musikakademie Mannheim(OMM)
Die Agenda 21-Kinowoche wird von verschiedenen gesellschaftspolitischenMannheimer Inititativen und Institutionen veranstaltet und orientiert sich anden Leitsätzen des Agenda 21-Aktionsprogramm der Vereinten Nationen, das 1992auf der Konferent für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro beschlossenwurde. Die Kinowoche steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeistersder Stadt Mannheim Dr. Peter Kurz.
Programm unter: PDF
„Kultur geht durch den Magen“: Spezialitäten aus Korea

– Koreanische Küche und koreanischer Tanz mit Kyung-Hee Lee-Schumacher. Kochen und Kultur erleben für Kinder und Erwachsene. –
SO, 4. März 2018 | 16:00–20:00
Lanz-Kapelle Lindenhof | Meerfeldstr. 87, Mannheim
In Kooperation mit der → Bürger-Interessen-Gemeinschaft (BIG) Lindenhofpräsentieren die Mannheimer Stadtevents alle paar Monate in der Lanz-Kapelle Lindenhof eine Kulturgruppe – seien es die Türken oder die Italiener, die Schwaben oder die „Fischköpfe“, …
Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, dürfen die Teilnehmenden abstimmen, wie gut Ihnen der Abend gefallen hat. Mit viel Augenzwinkern erfahren wir so, welches die „beste Kultur“ ist (für allzu ernsthafte Menschen: Die Mannheimer wissen sehr gut, dass man – trotz möglicher Konflikte – am meisten profitiert, wenn Kulturen miteinander statt gegeneinander arbeiten. Deswegen wollen wir ja auch miteinander reden statt übereinander).
Teilnahmebeitrag
Damit alle Freude an „Kultur geht durch den Magen“ haben, können maximal 30 Personen teilnehmen. Pro angemeldetes Elternteil kann ein Kind unter 14 Jahre kostenfrei teilnehmen.
Anmeldeschluss: 28. Februar 2018, 8:00 Uhr.
Buchung
Online: hier
oder Teilnahmekarte im Vorverkauf beim Buchladen Lindenhof am Gontardplatz
Veranstaltungzum internationalen Frauentag

Brecht und Hikmet – Die Namen der Liebe
– Ein poetischer Abend mit Rezitationen –

FR, 02.03.2018 | 20.00 Uhr
Galerie Arabeske | Dossenheimer Landstraße 69, 69121 Heidelberg
Eintritt frei – Spenden willkommen
Die Parallelen im Leben des berühmten Schriftstellers, Dramatikers und Dichters Bertolt Brecht (1898 – 1956) und des bekanntesten Dichters der Türkei, Nazim Hikmet (1902-1963), sind bemerkenswert: Beide waren überzeugte Marxisten, beide wurden wegen ihren politischen Überzeugungen verfolgt, beide mussten ihre Heimat verlassen, beide lebten im Exil …
Beide Künstler verbindet auch, dass sie liebten und ihre Gefühle in Gedichte verwandelten. Ihre Liebesgedichte sind wie die Liebe selbst – intensiv, berührend, ernüchternd, schmerzhaft.
Jenseits ihrer gesellschaftlich-politischen Visionen offenbaren die Liebesgedichte von Brecht und Hikmet ihre sensible persönliche Seite und zeigen die sehr unterschiedlichen Facetten des Gefühls auf, das doch nur einen einzigen Namen kennt – die Liebe.
Ein poetischer Abend mit Rezitationen, vorgetragen von dem Schauspieler Baris Tangobay und der Kulturwissenschaftlerin und Mitgründerin von KulturQuer-QuerKultur Gisela Kerntke. Einführung durch die Kunsthistorikerin und Islamwissenschaftlerin Nuran Tanriver.
—
Veranstalter: Freunde Arabischer Kunst und Kultur e.V., KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
Neujahrsempfang 2018

FR, 06.01.2017 | 10-17 Uhr
Rosengarten Mannheim
Eintritt frei
—
Unser Verein KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. ist wieder mit einem Stand vertreten: Stand 198 im Bereich „Kultur“ auf der Ebene 1
10:00–17:00 | am Stand: mit den Bildern von Helga Grimme der Fotografin Lys Y. Seng
13:20–13:40 & 14:50–15:10 | Ebene 3: „FRAUEN ERHEBT EUCH- UND DIE WELT ERLEBT EUCH! Literarisch/politische Texte zu 100 Jahren Frauenwahlrecht“. Präsentiert in einer ca. 20-minütigen Lesung von der Schauspielerin Bettina Franke



Ausstellung „Empfindungen“

Ausstellung von Bahaiden & Perihan Karaöz Tüntas
Vernissage: FR, 22.12.2017 | 19 Uhr
Avesta Casa del Arte | Rheinhäuserstraße 24b, 68165 Mannheim
Ausstellungsdauer: 22.12.2017 – 28.01.2018
Flyer: PDF
Luxusdampfer Europa – auf wessen Kosten? | Podiumsgespräch

MI, 13.Dezember 2017 | 19 Uhr
Mannheimer Abendakademie | Großer Saal | U1 16-19
Podiumsgäste
- Jürgen Blechinger, Jurist und Referent für Flucht und Migration/ Stabsstelle Migration, Diakonisches Werk Baden
- Ramona Lenz von Medico International
- Politiker*innen der Parteien
Knapp 66 Millionen Menschen sind laut der UNO-Flüchtlingshilfe UNHCR auf der Flucht. Währenddessen arbeitet Europa an einer kompletten Abschottung. Meterhohe Zäune „sichern“ die EU-Grenzen im Osten und die spanischen Enklaven in Marokko. Osteuropäische Staaten verweigern die Aufnahme von „Relocation-Flüchtlingen“ aus Italien und Griechenland – entgegen dem jüngsten Gerichtsurteil des Europäischen Gerichtshofs. Die Bundesregierung handelt mit Diktaturen in Afrika fragwürdige „Deals“ aus und befürwortet – gemeinsam mit anderen EU-Staaten – die Einrichtung von sogenannten Registrierungszentren in afrikanischen Ländern wie Libyen, Tschad und Niger.
Man spricht von Fluchtursachenbekämpfung, vom Kampf gegen Schlepper. Ist es das wirklich? Oder verteidigen wir nur unseren „Luxusdampfer“ und wollen nicht wahrhaben, dass wir selber Teil der Fluchtursachen sind?
Welche sind die juristischen Grundlagen, aber auch die Alternativen zur derzeitigen Haltung und Politik der Bundesregierung und EU?
Dies möchten wir mit unseren Podiumsgästen diskutieren.
Eine Veranstaltung von save-me Mannheim, Caritasverband Mannheim e.V., KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V., Mannheimer Abendakademie, Diakonisches Werk Mannheim, Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e.V., Asyl Café.
Gefördert durch den Flüchtlingsfonds der Stadt Mannheim